eine große Lagerhaltung mit möglichst gut sortierten Regalen und von allem mehrfach ist schon lange out uund unrentabel. von den Japanern abgeguckt hat sich in der Industrie die "just in time" anlieferung durchgesetzt . nur das demnächst benötigte wird per LkW, bahn etc. angeliefert . möglichst direkt am Produktionstag ins kleine Pufferlager gebracht, dort vorsortiert und zum richtigen zeitunkt in definierter Menge an der Maschine angeliefert um dort verarbeitet zu werden , egal ob rohmaterialien oder vorgefertigte Bauteile , alles logistisch exakt durchgetimt ohne teure flächen, zeit und arbeitskraft zu vergeuden unabhängig von kurzen oder langen Wegen ob das bauteil nun in der selben halle vorgefertigt wurde oder auf der anderen Seite der Welt . am liebsten würde man noch direkt vom Band verkaufen . so wie Vw in Wolfsburg wo fertige Fahrzeuge automatisiert durch einen Tunnel von der fertigung in die,z.Z. zwei Auslieferungstürme gebracht werden um von dort aus direkt an den Kunden übergeben werden der einen Termin zur Abholung ,wenn gewünscht,von seinem Händler bekommt um das praktisch noch warme Neufahrzeug direkt zu empfangen . ein erlebnisreicher Tag in der extra gebauten Autostadt ,voller infos und auf wunsch werksführung neben vielen culinarischenGenüssen ,neben der VW Currywurst. unbedingt zu empfehlen . Kunden aus aller Welt nutzen gern diesen Service ihren Wagen persönlich in Empfang zu nehmen und zelebrieren diese Möglichkeit ohne lange zwischenlagerungund gleich mal auf deutscher Autobahn zu testen. nicht immer sinnvoll und so mancher Neuwagen hat schon vor der A2 seinen letzten seufzer in der Leitplanke gemacht . aber lagermäßig "just in Time , zumindestens beim Golf bis zur Auslieferung an den Kunden. Auch sortierte Lager waren gestern . eingelagert wird dort wo gerade Platz ist . der computer weis wo jedes einzelteil liegt und weist die maschine, oder einen der wenigen Menschen an wo dieses abzuholen ist . das chaotische Lagersystem in verbindung mit der zeitlich durchgetakteten anlieferung spart ein weiteres mal teure ressourcen.so wird bei Amazon teilweise gar nicht gelagert sondern die angelieferte Ware befindet sich im verteillager unsortiert im Umlauf, oder auf pufferstrecken bis es abgerufen wird ohne in regale zu gelangen direkt in eine kunstoffkiste zur händischen verpackung Strich und QR codes machens möglich.damit wir overnight und teilweise am gleichen Tag das gekaufte schnellstmöglichst bekommen bevor es einstauben kann. die Lagerflächenlen sind heute unsere Autobahnen.auch die Verladung von VWs auf die elend langen Autozüge verläuft zeitsparend und ausgeklügelt. es fahren immer höchstens drei fahrzeuge auf die etagen der einzelnen Wagons welche in der verladung seitlich hin und her geschoben werden um beladen zusammengekoppelt zu werden anstelle über den gesamten wagontross zu fahren . auch diese langen züge sind lagerfläche und es werden komplette züge oder wagons Weltweit verteilt und nur in wennigen fällen wie im rollon rolloff Häfen kurzzeitig gelagert. jeder transport ist zeitsparendes Lagern und ein kettenglied des ganzen Prozessesum riesige hallen oder freiflächen zu vermeiden . solche halden werden nur in notfällen oder ständig zur fließenden verteilung gebildet.ohne wirklich, bzw lange, zu stehen
Nein lieber @Gerhard ,das sagt mir leider gar nichts. ich war nie Lagerist. ich habe zwar den führerschein für flurförderfahrzeuge(Gabelstapler)und habe bei einem zulieferer ,für VW,(Türverkleidungen)mehrere Strecken aus verschiedenen Materiallagern bedient und fertigteile vor den Puffer der Lkw verladung ,fürs Werk gefahren welche laufend abgeholt haben , bevor ich eine Ausbildung zum prozessorganisator gemacht habe,bei den Türverkleidungen wurden nur bestimmte Rohteile gelagert welche vor dem beziehen in die trockenkammer mussten , damit die Pappendicke passt(Pressteile aus holzfasern )inzwischen sind türverkleidungen aus kunstoff.
@verleihnix Früher haben die Firmen alles Logistikanforderungen selbst und mit eigenen Leuten und Fahrzeugen (= 1PL) erledigt. Wir beide sind schon längere Zeit weg von der Wirtschaft, aber das OUTSOURCING (Auslagerungen) = 2PL haben wir noch erlebt. Du hast richtig das JUST-IN-TIME-Zustellsystem erwähnt, wo man Lagerkosten und das Risiko von gebundenem Kapital verhindert. Somit ist das Lagerhaus eigentlich die Autobahn, denn es gibt Lieferfahrzeuge, welche erst während der Fahrt erfahren, wo die Güter schnell benötigt werden und dann dort hinfahren.
Mit 3PL (Third party logistic) werden Dienstleistungen bezeichnet, wo externe Firmen die Lagerung von Waren, die Zustellung zu Verarbeitern und zu Verbrauchern übernehmen. Darüber hinaus gibt es schon 4PL-Dienstleister, welche selbst nur vom Büro aus Subfirmen für die oben genannten Arbeiten heranziehen. Dies geht sogar so weit, dass sie auch Zollabfertigungen, Verpackungen, Etikettierungen, Montagen u.a. veranlassen. Oft sind diese „Helfer“ EDV-mäßig zum Teil mit dem Auftraggeber verbunden, nehmen Aufträge entgegen und fakturieren auch im Auftrag der Firma. Damit kann sich die Hauptfirma ganz der Produktion und Entwicklung widmen und der beauftragte Dienstleister ist voll für das angebotene Service verantwortlich. Im Gegensatz zu 3PL haben die 4PL-Firmen keine eigenen Sachwerte (Fuhrpark, Lagerhallen), sondern koordinieren nur die jeweils beauftragten Unternehmen, damit alles im Sinne des Hauptauftraggebers funktioniert.
Neuerdings spricht man schon vom digitalen 5PL-Provider, welcher als Dienstleister stark im e-Business engagiert ist und somit ein systemorientiertes Wertschöpfungsmanagement anbieten kann. Also: Die am besten geeigneten Technologien für den Vertragspartner zu finden.
P.S.: Bei uns benützt der Paketdienst DHL nur kleine Transportunternehmen, auch die Wettbewerber machen dies.