Zwischen 1952 und 1989 hieß Polen Volksrepublik Polen. Das Land war während dieser 37 Jahre der UdSSR unterworfen. Für ihre Bewohner bedeutete dies, überwacht, zensiert und ihrer Grundbedürfnisse beraubt zu werden. Aber den Polen gelang es, Regeln und Beschränkungen zu umgehen – und Chris Niedenthals Kamera hielt ihre Versuche fest.
Niedenthals Leben wäre ein großartiger Film. Der in London geborene Pole ist im Vereinigten Königreich aufgewachsen und ausgebildet worden. Er beschloss, in das Land seiner Vorfahren zu kommen, wo er 1998 die Staatsbürgerschaft erhielt. 1973 ließ er sich in Warschau nieder und fotografierte bis 1989 die graue Realität des Lebens unter dem kommunistischen Regime.
Das sozialistische Überwachungssystem hinderte Niedenthal daran, seine Bilder in Polen zu entwickeln. „Ich hatte Angst, Polen zu verlassen. Ich hatte Angst, dass sie mich nicht wieder reinlassen würden, wenn ich ginge“, teilte er der Website Szeroki Kadr (Wide Frame) mit. Aber er hat einen Weg gefunden, das System zu betrügen. Mit zwei Filmrollen in der Tasche – eine mit Fotografien, die andere mit Beschreibungen dieser Fotografien – durchstreifte Niedenthal die Bahnhöfe auf der Suche nach „freundlichen Touristen“. Sie transportierten diese Fotos dann in die Redaktionen von The Times und Newsweek.
Der Fotograf selbst wusste oder erinnerte sich nicht genau, was sich auf der lichtempfindlichen Spule befand. Das Album Chris Niedenthal: Selected Photographs 1973-1989 enthält unveröffentlichte Bilder – Momente der Realität des polnischen Sozialismus, festgehalten mit der Kamera.
ich war so um 1990 das erste mal in Polen (krakau,dem Geburtsort meine Frau), etwas weiter auf dem Dorf, Palecznica/sudolek um genau zu sein, und voller Neugier. hinter der Grenze haben wir Geld getauscht um überhaupt Tanken zu können etc.der zloty war damals gar nix wert und der Tausch hat uns zu Millionären gemacht .die Fahrt hat damals über 14 std gedauert,da es erstens an den Grenzen ewig lange LKW Schlangen gab (die armen Trucker. aber auch die Pkw wurden insbesondere von den DDR grenzern gründlich gemustert. Die Papiere hat man erst nach unendlicher Wartezeitem vom schlecht gelaunten Grenzer zurück bekommen. reine Einschüchterung und Schikane. keine Ahnung was das sollte . die Autobahn schon in der ostzone eine Katastrophe. meine Güte, was hab ich die Zoniees damal so gar nicht gemocht und Misstrauisch beäugt , alles Arschlöcheer , soo meine damalige Meinung . die Autobahn von Görlitz bis Krakau, damals noch schlimmer und teilweise nur noch in fragmenten zu erkennen, auf weiten teilen nicht befahrbar die Hitlerowska, wie sie genannt wurde , ansonsten war Polen für mich zwar schon seltsam und hinter jeder Ecke interessantes unbekanntes aber im Gegensatz zu den grauen Bildern gefühlt viel bunter und freundlicher als die DDR, ganz andere Erfahrung . mit Dollar hat man alles bekommen . Mangel gabs entgegen meinen Erwartngen sowieso nicht . alles Sauubilig obwohl es hunderttausende und Millionen gekostet hatte. diese Rechnere hat fürchterlich genervt . und jeder hat irgendwie sofort gemerkt und gewusst das ich Westdeutscher bin egal wo, gabs erst mal Vodka . sehr beliebt waren die 500Gramm Flaschen , 1/2 Liter fusel Vodka aus russischer Produktion oder so mit sodbrennengarantie . wenn so ne Flasche erst mal offen war wurde die erst zugeschraubt wenn sie Leer war . vor allem nicht aus kleinen 0,2 Schnapsläsern wie ich es Kannte, sondern aus einem Wasserglas wellches dann rund ging .
Au weiha und das ohne vorwarnung oder Aufklärung . am ersten Abend war Dorffest und ich bekoomme das fast volle Glas in die hand gedrückt , meine Frau irgendwo weg im Gespräch . was mach ich , knall mir das dreiviertel volle Wasserglas mit Vodka ex hinter die Krawatte . ich merke heut grade noch wie ich drann Denke wie mich das Schlagartig angefühlt hatteund nach max. einer minute war ich hinter dem nächsten Busch und war froh das allles wieder raus kam. harten Stoff war ich halt nur aus den Discos gewöhnt. . viel Cola mit etwas Schuss Wiskey. und dann mir puren Vodka "ohne" irgendwas zum nachspülen ,, ogottogott und jeder im Dorf kannte meine Frisch geheiratete Frau irgendwie und musste unbedingt mit mir anstoßen . An diesen ersten abend kann ich mich gar nicht mehr ernnern, an den nächsten morgen schon . als nächses gngs zur90jährigen Oma, ein Dorf weiter . noch gar nicht wirklich gefrühstückt und dann stand neben dem Gugelhupf schon wieder so ne 500ml pulle Biilligvodka .. mir lief schon beim Anblick der Schweiß. der Kaffee den es gab war auch sehr gewöhnungsbedürftig . überall, egal wo, kein gewohnter Filtekaffee oder gar Kaffeefiltermaschine Zwei Löffel gemahlener Kaffe ins ein Glas und mit kochendem Wasser aufgießen , dann ziehen lassen und zucker schaufeln , bloß nicht umrühren weil der kaffesatz ja absinken muss . heute trinke iich das gerne , aber damals dieser Kaffee , den konnte man nur mit 250gramm zucker und viel Milch ertragen. aber tee war erstanlich Lecker für mich als nicht teetrinker der Tee nur aus nem teebeutel kannte .. seitdem trinke ich sehr gerne auch mal Tee. kriege iich ihn aber einfach nicht so hin, wie meine frau oder jeder xbeliebige pole. ach ich könnte ewig schreiben von meinen Eindrücken die ich damals hatte, eigentlich so nah, und doch so anders. da steht einfach dson alter russischer Panzer vor Wohnblock und nebenan gibts in der Milchbar wie das übersetzt heist subventioniertes Frühstück (ne Pfanne voll Rührei, butter,brot und heißen Kakao für ich glabe umgerechnet 50Pfennig oder so . eigentlich durfte iich da gar nicht rein, aber man konte alles mit etwas raschelgeld regeln, welches meine Frau über die theke geschoben hatt egal ob in der staatlichen Milchbar , in der Kirche oder als meine Frau mich aus nem Polizeiauto ausgelöst hatte . ich bin in ne Einbahnstrasse gefahhren und die Bullen haben sich veräppelt gefühlt . ein typisch polnische nachname im führerschein und ich verstehe angeblich kein Wortß Hat für die polnischen Bullen damals nicht zusammengepasst . Deutsche Fahrzeugpapiere hatten die wohl auch noch nicht oft in der Hand . englisch konte damals eh kaum niemand . deutsh sowieso nicht ausserhalb schlesien . aber mit 10 DM war ich wieder frei plus 150000Zloty Strafe . heute ist das alles sowas von anders in Polen , aber ich bin immer wieder liebend gern dort und fühle mich wohl . heute ist der typische Pole viel moderner und aufgeschlossener gegenüber neuem als wir westler. aber auch die zonis mag ich inzwischen im gegensatz zu damals und habe die DDRler auch als freundlich und Lustig kennengelernt , hatte einige als Arbeitskollegen usw. dafür mag ich viele der hier ansässigen Schlesier nicht mehr ,nicht alle, viele Schlesier möchten gefühlt deutscher sein als der deutscheste Urdeutsche und übertreiben ihre Rolle .. gleiches gilt für einige Russlanddeutsche . aber es gibt viele tugenden welche man als typisch deutsch bezeichnen würde aber nur bei echten Plen findet. (als echte Polen definiert der typische Krakauer Einwohner jeden polnischen Staatsbürger ausser die Schlesier . ich habe spuren von pommern Blut und bin daher in der Region (Malopolska)Kreinpolen rund um Krakau gut aufgenommen worden nach kurzer erklärung durch meiner Frau wo der Nachname herkommt . Vater und Opa Pakalski und Oma tucholsky reicht mehr als genug zum anstoßen . das ich mütterlicherseits ein von Lüben bin verschweigt man dann besser in Polen . das wusste meine Schwiegermutter welche anfangs mehr als entsetzt war das ihre Tochter einen deutschen heiraten wollte . denn Sie wusste nix gutes von deutschen zu berichten , hatte als junge Frau Schützengräben schaufeln müssen , und dann komme ich . wir haben uns aber super verstanden.
Meine Frau ist eigentlich zur Hälfte Polin, oder doch nicht? Ihre Mutter, reine Warschauerin, kam als deren Mutter jung starb nach Drobin (80km westlich vor Warschau) mit der kleineren Schwester zu ihren Großeltern. Ihr Vater, ein polnischer Offizier wurde von den Russen in Katyn ermordet. Als Schwiegermutter etwa 15 war, wurde sie bei der Feldarbeit von den Deutschen weggefangen. Zwangsarbeit nun in Ostpreußen in Tilsit bei einem vergewaltigenden Großbauern. Als dort die Flucht vor den Russen einsetzte, wurde sie dank einer deutschen Offiziersfrau mitgezerrt und landete auf einem Flüchtlingsschiff nach Dänemark. Es war ein Begleitschiff der Gustloff, die an diesem Tag unter Beschuss sank mit tausenden Toten. In Dänemark folgte für die vermeintliche Deutsche, schwer verwundet, Bauchschuss durch Granatsplitter, nun Internierung. Sie wurde dort später Krankenschwester und nach 2 Jahre nach Köthen abgeschoben. Dort traf sie meinen Schwiegervater am Sterbebett seiner 2. Frau. Nach Heirat beider, 1951, offenbarte sie erst 1954 ihre wahre Identität. Nach Monaten hatte sie nun ihre Originalpapiere und den polnischen Nachweis. Was muss sie für Angst gehabt haben. Nun, sie blieb jedenfalls in Köthen und zog mit ihrem älteren, invalidiesiertem Mann nach Harzgerode. Als 1955 ihre Oma im Sterben lag hat man ihr verboten, die DDR zu verlassen. Den mickrigen, ärmlichen Hof in Nowa Wies (Neudorf) und ihre jüngere Schwester hat sie erst nach Großmutters Tod wiedergesehen.
Und da gehts los.: Wir waren seit 1976 fast jedes Jahr in Deutsch Eylau (Ilawa) , dem westlichsten Masurenzipfel. Dort lebte ihre Schwester. Ich habe in all den Jahren reichlich Eindrücke gesammelt und kann mir auch polnische Befindlichkeiten zu den Russen erklären. Die Russen waren im 2. Weltkrieg grausamer zur dortigen Bevölkerung als die Deutschen. Uns ist dort zumindest lange vergeben. Die Russen sehen sie aber immer mit Argwohn. Wohl nicht ganz unberechtigt.
im Mai, gehts wieder hin , seit die Schwiegermutter verstorben ist fahreen wir eigentlich mehrmals im Jahr nach Swinemünde, was leider nicht spontan geht heute nutzt vitamin B ,trinkgeld und der Umstand das polnisch die Muttersprache meiner Frau nichts mehr . früh genug buchen haist ganzjährig die devise. den Fehler spontan hin zu fahren , weil wir gedacht haben irgend ein doppelzimmer wird schon frei sein, Pustekuchen ,egal ob Saison oder nicht .es hat sich rumgesprochen dases NOCH billig ist an der polnischen Ostsee zu urlaubemn oder zu kuren . das fünf sterne Hotel H amilton zB in Swinemünde isz ganzjährig von deutschen Rentnern belegt . eine andee Sprache als deutsch hört man in diesem und vielen anderen Unterkünften sehr selten . das Preisgefälle von Heringsdorf etc. ein paar Autominuten von dem polnischen Seebad entfernt ist enorm . egal ob übernachtung oder Mittagessen , oder der Einkauf von Lebensmitteln Textilien etc. der tagestourismuszum Einkauf ist auch gewaltig . über all hört man Ostdeutsch , Schwedisch usw. aber die Peise ziehen stark an , was insbesondere den deutschen zu schaffen machtden der Grenzübertritt fest im Budgetplan verankert war . der Grenzmarkt wo es billig alen möglichen Schund gab liegt im sterben. Zeiten ändern sich . Ein polnischer LKW Fahrer verdient inzwischen mehr als mancher berufskollegei n Wetdeutschland . nicht Grundsätzlich aber doch schon ganz anders wie früher . das erste mal iin Polen war ivch mit meinem 10Jahre alten Audi 100 der King und hatte zu Recht Angst das die alte Gurke gemopst wird wenn ich heute hin fahre ist derzeit mein Golf im weiten Umkreis der Alterspräsident .Angst muss man nur noch haben das man den anderssprachigen Schilderwald nicht versteht und einen Unfall hat . abschließen braucht man sein Auto heute nicht mehr(nicht mehr als bei uns) wenn ich als deutsprachiger im Laden was kaufe ist es aber doch schon mal teurer als wenn meine Frau auf polnisch etwas kauft ,beestellt usw.in touristenhotspots wird man schon mal besch. in Krakau ist die Wahrscheinlichkeit höher als in swinemünde . meine Frau sagt immer das liegt an den Juden in Krakau, aber das darf ich als deutscher ja nicht behaupten. ist also wohl nicht war. Kasimierz in Krakau ist ein gut besuchter Stadtteil der anscheinend sehr gut von den oft amerikanischen Touristen lebt Die Hotelpreise sind auf alle Fälle auch fast überall gut bezahlbar Krakau ist auf alle Fälle auch eine Reise wert . gut 1,5Autostunden weiter ist man in zakopane, einem beliebten Wintersport Hotspot . Ausschwitz ist nicht weit und wirklich ein unbedingt zu besichtigender Ort der ein mulmiges Gefühl im Bauch erzeugt ddeutsche sind dort meist die ruhigsten die kaum ein Wort sagen . die Lauten sind dort die Engländr und sehr aufgeregt die asiaten die dieses lager wohl nicht witrklich als echt betrachten sondern als sowas wie ne Filmkulisse in Disneyland ,habe ich das Gefühl,wenn ich da bin .
man merkt wohl ,ich liebe Polen. meiner Frau geht es inzwischen anders , sie lebt inzwischen länger in deutschland als in polen und ist jedesmal wieder froh zurück in deutschland zu sein. Sie empfindet das inzwischen ganz anders. Heimat ist dort wo man sich wohl fühlt sagt sie inzwischen was vor 10/ 15 jahren noch ganz anders ausgesehen hatte auch wenn es manchmal anders erscheint, so ist in deutschland dann am Ende doch vieles einfacher und in Polen wird es immer schwieriger . veränderungen passieren dort schneller , was nicht immer gut ist.