De Mudder seggt to Fritzen: „Du weißt doch, wo dien Vadder wahnt. Loop mal fix röwer na em un segg, de Monat wier um, de 50 Mark wiern wedder fällig, de hei vör di to betahlen hett. Dat seggst Du em, un denn kiekste mal, wie hei kiekt.“
Nu löppt Fritzing ja na sienen Vadder henn nun seggt: „Mudder schickt mie, de Monat wier üm, 50 Mark wiern fällig – un ick schall kieken, wie Du kiekst!“ Door seggt de Vadder:“Dat stimmt, de Monat is um, dor hest du de 50 Mark. Du büst vörgestern 18 Johr olt worn, ick gäw nu nix mehr, dat seggst du ehr un denn kiekst du wie sie kiekt!“
Fritzing löppt wedder na Mudder röwer un seggt: „ Hier Mudder hest du de 50 Mark. Vadder hett seggt, dat wiern de letzten, ick wier nu 18 Johr olt worn un nu giff dat nix mehr, un ick schall kieken, wie du kieckst!“
„Ja“ seggt Mudder, „dat stimmt, nu gifft nix mehr. Loop öwer noch eens röwer nach Vadder un segg em, hei wär gornich dien Vadder, hei harr 18 Johr umsüst betahlt, dat seggst em, un denn kiekst du, wie hei kiekt.“
Uns Fritzing also wedder hen na Vaddern un seggt, „dat stimmt, dat gifft nu nix mehr, öwer. Ick schall di seggen, du wierst gornich mien Vadder, un denn soll ick kieken, wie du kiekst“.
Dor antwurt de Vadder, „dat stimmt, Fritzing, ick bün nich dien Vadder. Dien richtigen Vadder is de Tapezierer. De wahnt ein Trepp höger. De wier öwer verheiratet, un wenn sein Fruu dat wüsst harr, dat hei mit dien Mudder di hatt, dann wier dat to Scheidung kamen un dormit dat nich ruter keem, dor heff ich dien Vadder spält, öwer der Tapeziermeister hat mie jeden Monat 100 Mark gäben, un ick gäw dien Mudder 18 Johr lang immer bloß 50 Mark von aff. Dat seggst du ehr nu, un denn kiek mol, wie sei kiekt.
Ja Antje, dat is Platt, ich übersetze es aber gern mal in Hochdeutsche, wenn Du noch mehr lachen möchtest. Resel, dass Du das lesen kannst Nordhorn ist ja nicht gerade an der Küste.
Die Mutter sagt zu Fritz,, du weißt doch, wo dein Vater wohnt, lauf mal schnell rüber zu ihm und sag ihm, der Monat ist rum und die 50 Mark sind wieder fällig, die er für dich bezahlen muss, das sagst du ihm und dann kuckst mal, wie er kuckt Nun läuft Fritzchen mal zu seinem Vater hin und sagt, „Mutter schickt mich, der Monat ist rum und die 50 Mark wären fällig – und dann soll ich kucken, wie du kuckst“. Da sagt der Vater „das stimmt, der Monat ist rum, da hast du die 50 Mark, du bist vorgestern 18 Jahre alt geworden, ich geb nun nichts mehr, das sagst du ihr und dann kuckst du mal, wie sie kuckt.“ Fritz läuft wieder zu seiner Mutter rüber und sagt, „hier Mutter hast du die 50 Mark, Vatter hat gesagt, das wären die letzten, ich bin ja nun 18 Jahre und nun gibt das nichts mehr, das soll ich dir sagen und dann soll ich kucken, wie du kuckst.“
„ja“ sagt die Mutter „das stimmt, nun gibt es nichts mehr, lauf aber nochmals rüber zum Vater und sag ihm, er ist gar nicht dein Vater, er hat 18 Jahre umsonst bezahlt, das sagst du ihm und dann kuckst du, wie er kuckt.“
Unser Fritz also wieder zum Vater und sagt, „das stimmt, jetzt gibt es nichts mehr, aber ich soll dir sagen du bist gar nicht mein Vater und dann soll ich kucken, wie du kuckst.“
Da antwortet der Vater, „das stimmt Fritzchen, ich bin nicht dein Vater, dein richtiger Vater ist der Tapezierer, der wohnt eine Treppe höher. Der war aber verheiratet und wenn seine Frau das gewusst hätte, das er mit deiner Mutter dich hat, dann wär das zur Scheidung gekommen, und dass das nicht rauskommt, da hab ich deinen Vater gespielt, aber der Tapeziermeister hat mir jeden Monat 100 Mark gegeben und ich gab deiner Mutter 18 Jahre lang nur 50 Mark von ab, das sagst du ihr und dann kuckst du mal, wie sie kuckt.
Zitat von NettyJa Antje, dat is Platt, ich übersetze es aber gern mal in Hochdeutsche, wenn Du noch mehr lachen möchtest. Resel, dass Du das lesen kannst Nordhorn ist ja nicht gerade an der Küste.
ja,war eigentlich einfach..
.. eine Freundschaft ist mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt