Beton und Kaffee sind zwei Produkte, die aus unserem Alltag nicht wegzudenken sind: Der Baustoff ist praktisch überall zu finden, Kaffee brauchen viele von uns, um morgens und auch später zu funktionieren. Nun haben Forscher herausgefunden, dass man beide mischen kann.
Kaffeesatz macht Beton härter
Das "schwarze Gold" macht viele von uns "stärker" oder besser gesagt wacher, doch auch Beton könnte künftig von Kaffee profitieren. Das haben jedenfalls Ingenieure vom Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) herausgefunden. Sie rechnen auch vor, um welche Mengen es hier geht: Weltweit werden jährlich rund 4,4 Milliarden Tonnen Beton produziert, das ist ein Vorgang, der acht Milliarden Tonnen Sand verbraucht - insgesamt sind es 40 bis 50 Milliarden Tonnen.
Die australischen Forscher schreiben weiter, dass die Menschheit gleichzeitig zehn Milliarden Tonnen Kaffeesatz herstellt. Sie haben dabei aber herausgefunden, dass sich diese Rückstände als Sand- bzw. Silizium-Ersatz eignen. Mehr als das: Im richtigen Verhältnis ergibt "Kaffee-Beton" eine deutlich stärkere chemische Bindung als Sand alleine.
Die australischen Forscher schreiben weiter, dass die Menschheit gleichzeitig zehn Milliarden Tonnen Kaffeesatz herstellt. Sie haben dabei aber herausgefunden, dass sich diese Rückstände als Sand- bzw. Silizium-Ersatz eignen. Mehr als das: Im richtigen Verhältnis ergibt "Kaffee-Beton" eine deutlich stärkere chemische Bindung als Sand alleine.
Die Zahl zweifele ich nicht nur an, die kann auch nicht stimmen. Somit hätte die Welt für jeden Erdenbewohner mehr als 1 Tonne Kaffee produziert. Wer den Satz sammeln will, bleibt mir ein Rätsel. Aus dem Kaffee will man also Silikatersatz produzieren.... Das geschieht aber bereits weltweit, indem man Kraftwerks-Aschen als Zementbeimischung einsetzt.
Insgesamt hat es der Autor nicht so mit den Zahlen. Physikalisch ist es unmöglich 8 Milliarden Tonnen Sand in 4,4 Milliarden Tonnen Beton zu rühren. Zum Sand/Kies/Splitt käme noch der Zement und Wasser. Das Gemisch kann nie leichter werden, als alle Zutaten zusammen. Und was sagt eigentlich der letzte Teil? "Insgesamt sind es 40 bis 50 Milliarden." Wovon, in welcher Zeit?
Der Australische Autor hat sicher vergessen, dass gerade bei höheren Zahlen deren Bezeichnungen zwischen Europa und der westlichen Welt wechseln. So werden aus Millionen schnell Milliarden.... Fachlich fehlt auch entscheidendes Wissen, weil Sand nur eine geringe Menge alle Zuschlagstoffe ausmacht. Hauptbestandteil ist Kies.
Noch interessanter sind die Leserzuschriften unter dem Pamphlet.
Zitat:Insgesamt hat es der Autor nicht so mit den Zahlen. Physikalisch ist es unmöglich 8 Milliarden Tonnen Sand in 4,4 Milliarden Tonnen Beton zu rühren.
Ich bin zwar Laie; aber ich glaube zu wissen, dass man den Sand/Kies mit Zement vermischt und nicht in den daraus entstandenen Beton hineinrührt! Aber ich entschuldige das, da es dich wohl doch sehr stark vor den Netzstrümpfen gegruselt hat....
Wilfried, der gesamte Artikel ist Blödsinn. Aus der doppelten Menge Zutaten kann niemals nur die halbe Gewichtsmenge Beton entstehen. Und die Jahreskaffeproduktion möchte ich mal sehen. Der das schrieb, weiß nicht mal, was in den Beton gehört. Dazu dann die falsche Übersetzung aller Zahlen....
Das haben jedenfalls Ingenieure vom Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) herausgefunden. Ob gleich mehrere Ingenieure Blödsinn schreiben ( wie du behauptest ) vermag ich nicht zu beurteilen; aber zumindest zweifel ich es an. Ein derartiges Institut wird mit Sicherheit so eine Meldung nicht ungeprüft herausgeben.
Ich habe einmal ausgerechnet, dass ich jährlich rund 135kg Kaffeesatz produziere. Umgerechnet auf den Teil der Menschheit, die Kaffee trinken, wird da schon eine riesige Menge zusammenkommen.
Das Kernthema dieses Institutes ist jedoch die Aussage, dass Kaffeesatz eine deutlich stärkere Bindung hervorrufen würde. Zweifelst du das an und wenn ja, welche Studien kennst du, die das widerlegen?
Zitat von Legende im Beitrag #5 Ich habe einmal ausgerechnet, dass ich jährlich rund 135kg Kaffeesatz produziere. Umgerechnet auf den Teil der Menschheit, die Kaffee trinken, wird da schon eine riesige Menge zusammenkommen.
Sorry, Du bist auch so ein Rechenkünstler. Schreibst Blödsinn. Nach Deiner Rechnung (135 kg Kaffeesatz im Jahr) würdest Du täglich 369 Gramm Satz produzieren. Bei der Menge würdest Du lange auf dem Friedhof liegen.
Die Forscher haben unbestritten Recht, dass mit 365 Grad verbrannter Kaffeesatz zu Silikat wird. Es ist also ebenso ein geeigneter Beton-Zusatzstoff, wie Flugaschen und Schlacken aus Heizwerken. Das bestreitet keiner. Der Journalist aber hat nur Unsinn geschrieben. Falsche Darstellung, falsche Zahlen. Hast ja Deinen Beitrag zum Anklicken eingestellt. Der Unterschied nur ist, dass ich den gelesen und auseinander klamüsert habe.
@Lud, ja das geht, hat aber den Nachteil, dass die organischen Kaffeesatzteile aus den Fugen faulen. Die werden also bald brüchig. Farbstoffe oder Ruß zugeben ist aber üblich. Satz pur ist ungeeignet.
also, ich habe zwar noch nie Zement in meinen Kaffee getan , meinem Vollautomaten würde dasd wohl eh nicht gut tun und währe sicher ausserhalb des Garantieanspruchs . unabhängig jeglicher zahlen gehe ich auch davon aud das die Fugen rotten würden , als Beimischung in die Blumenerde hats versagt, war auch son toller Internettipp von selbsernannten Experten. mag sein das es anfangs düngende Wirkung hatte, aber nicht lange und die Blumenerdemischung fing an zu Schimmeln .
Zitat:Sorry, Du bist auch so ein Rechenkünstler. Schreibst Blödsinn. Nach Deiner Rechnung (135 kg Kaffeesatz im Jahr) würdest Du täglich 369 Gramm Satz produzieren. Bei der Menge würdest Du lange auf dem Friedhof liegen.
Mein lieber Volker, Du magst ja gerne das Wort " Blödsinn " noch inflationärer gebrauchen; jedoch wird deine Meinung dadurch nicht unbedingt zutreffender. Ich will dir gerne erklären wie ich auf die rund 370g täglichen Kaffeesatz gekommen bin. Diese Zahl ist die Summe des Gewichtes die auf meinen Kaffeepads steht. Das ich richtig gerechnet habe, bestätigst du ja in dem du auch auf rd. 370g kommst.
Was evtl zu kritisieren wäre, ist meine Annahme, dass von rd. 370g Kaffee auch 370g Kaffeesatz bleiben, da bei meinem Cafe Latte der Milchpulveranteil auch noch abzuziehen wäre. Ich konnte leider " auf die Schnelle " im Internet nicht finden, wieviel Kaffeesatz bleibt. Da lasse ich mich gerne durch eine fundierte Zahlenangabe belehren. Selbst wenn es beispielsweise nur die Hälfte wäre, bliebe immerhin noch eine Summe, die beträchtlich wäre.
Zitat Tannerprinz:
Zitat:@Lud, ja das geht, hat aber den Nachteil, dass die organischen Kaffeesatzteile aus den Fugen faulen. Die werden also bald brüchig. Farbstoffe oder Ruß zugeben ist aber üblich. Satz pur ist ungeeignet.
Entschuldige bitte, so lange du das nur behauptest und nicht belegst, glaube ich eher einem Institut. Wobei von Kaffeesatz pur auch überhaupt keine Rede ist und war.
Volker, wie es auch sei, auf jeden Fall finde ich das einen interessanten Meinungsaustausch und bin gespannt, ob wir da noch zu einem Fazit kommen.
Zitat:als Beimischung in die Blumenerde hats versagt, war auch son toller Internettipp von selbsernannten Experten. mag sein das es anfangs düngende Wirkung hatte, aber nicht lange und die Blumenerdemischung fing an zu Schimmeln .
Hallo Rüdiger, ich vermute, dass du dich nicht ausgiebig informiert hast: kaffeesatz in die toilette
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Wertvoller Abfall: Kaffeesatz als Dünger - Samenhaus Müller samenhaus.de https://www.samenhaus.de › gartenblog › wertvoller-a... Kaffeesatz von www.samenhaus.de
Die positiven Erfahrungen werden vielfach bei Google erläutert und auch Ludger hat es ja festgestellt.
@Legende, Du haust nun aber alles durcheinander. Ich habe auf #7 dem Ludger geantwortet! Und da war von keinem Institut die Rede. Sein Nachbar hat Kaffeesatz unter den Fugenmörtel zum Färben gerührt. Das dies nicht langlebig ist, muss ich nicht beweisen. Jede organische Substanz die mit Wasser in Berührung kommt, verrottet mit der Zeit. Deshalb lernt schon jeder Maurerlehrling im 1. Lehrjahr, dass organische Stoffe weder im Beton noch in Mörtel was zu suchen haben.
Desweiteren lasse ich mir nicht erzählen, dass Du 370 Gramm Kaffeepulver am Tag verbrauchst. (Tasse hat etwa 8 Gramm Pulver/Satz) Findest Du langsam die vielen Fehler des Berichts?
Zu #13: Auf jedem Pad steht 92g drauf multipliziert mit 4 Bechern täglich kommt man auf die rd. 370g.
Zu #14: Vor wieviel Jahrzehnten hat man dich das mit den organischen Stoffen gelehrt? Meinst du wirklich, dass man heute bei Forschungen, wie das genannte Institut es tat, nicht entdecken kann, dass durch die Beimischung von Kaffeesatz bei der Herstellung von Beton ein stärkerer Härtegrad erreicht werden kann?
Wird nicht gerade uns älteren Menschen häufig bewiesen, das uns damals gelehrte Erkenntnisse heute oftmals keine Gültigkeit mehr haben?
Ich beziehe mich da gerne mit ein, manchmal es nicht wahrhaben zu wollen und einfach der Zeit hinterher hinke.