Was einerseits gut für viele Städte ist, ist das für die betroffenen Autofahrer natürlich weniger gut. Jahrelang wurden diese Dreckschleudern mittels Schummelsoftware als besonders umweltfreundlich verkauft. Und wie ich gelesen habe, werden wahrscheinlich die Autofahrer in Deutschland nicht entschädigt werden, während in den USA die Autofahrer großzügig abgefunden werden. Wo bleibt hier die Gerechtigkeit ?
mir egal , wir fahren Benziner , mein sohn war so schlau sich nen Golf Diesel zu kaufen und freut sich ei zweites A..loch weil das Ding so wenig Diesel schluckt , da er in Hannover wohnt und arbeitet wird seine räucherbude wohl bald noch weniger treibstoff in Ruß verwandeln. selbst schuld , dummheit muss bestraft werden . das ein fahrverbot kommt, glaubt er nicht. ich auch nicht, aber weil er eine so große Klappe hatt , gönne ich es ihm fast das es ihn trifft.
@Rolf Hat eigentlich das Gericht daran gedacht, dass alle LKWs und die meisten Busse (auch Öffis) mit Diesel fahren? Wie werden dann die Transporte in den Städten durchgeführt?
Die USA hat eine völlig andere Rechtssprechung als bei uns. Da werden gleich die Konzerne mit hunderten Millionen von Dollars bestraft, daher suchen die beauftragten Anwälte immer einen Vergleich und neben dem Staat bekommen somit auch alle betroffenen Fahrzeugbesitzer einen Wertausgeich. Wenn nicht bezahlt wird, dann können dort die z.B. von VW vorhandenen Besitztümer (Autofabriken) beschlagnahmt werden. In Europa ist dies anders, da müsste vermutlich jeder Dieselautobesitzer den Verkäufer (Händler) wegen Falschinformation klagen, was - von Einzelfällen abgesehen - sicher nicht geschehen wird.
Aber ein Wertverlust beim Verkauf als Gebrauchtwagen ist ziemlich gewiß. Sicher werden die dieselbetriebenen Autos nicht so schnell verschwinden., sonst müssten alle Fahrzeuge verschrottet werden. Außerdem gibt es neue Dieselfahrzeuge, welche die Abgasnorm EU6d TEMP erfüllen, dies sind Fahrzeuge, welche für Mensch und Umwelt nicht schädlicher als Benziner sind und damit das gemeinsame Ziel der CO2-Reduktion erst ermöglichen.
Realistisch ist es, die existierden älteren Dieselfahrzeuge mit Abgasreinigunssystemen nachzurüsten, was aber leider Geld der Fahrzeugbesitzer kosten wird. In diese Richtung denken schon Regierung und Autoindustrie.
einige Städte fahren (oder experementieren zumindest )ja mit elektrobussen von solaris und silea und das klappt wohl recht gut ,soweit mir aus Braunschweg und Salzgitter bekannt ist . anders siehts ja bei der Post aus . wir haben bei uns im Ort einen Postverteiler mit etwas über 20 fahrzeugen Vw Bus und vw caddydiesel . dieser postverteiler hat auch die neuen elektrofahrzeuge , etwa 10Stück ... diese stehen sich aber bei einer örtlichen Werkstatt sichtbar die Reifen Platt.ich hab von denen noch keines im Einsatz gesehen. unsere zustellerin sagte das sie noch in keinem gefahren ist und auch ihren vw caddy behalten möchte . sie weis nur das die heizung wohl nichts taugt und es gibt zusteller die sich ständig den kopf stoßen oder die finger geklemmt haben. genaueres weis sie nicht aber die post elektrokarren waren sofort sehr unbeliebt und zum teil noch gar nicht, oder kaum , im Einsatz
So ein Gerichtsentscheid verursacht augenblicklich Unruhe bei den Börsen (Aktienkurse der Autobauer), Politik, Gebrauchtwagenhändler und Konsumenten. Aber die Suppe wird sicher nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wurde. Daher ist einige Beruhigung durchaus angesagt.
Wie ich schon in meinem früheren Beitrag erwähnte, sind die neuen Diesel-PKW nach Norm EURO 6d von dieser Regelung NICHT betroffen und nach der nun schon fast überall durchgeführten Software-Aktualisierung der älteren Dieselfahrzeuge werden demnächst auch Hardware-Komponenten (ähnlich dem Katalisator) für die Abgasreinigung angeboten und eingebaut. Dann darf ich auch nach dem 1. September 2019 mit meinem Skoda Suberb Diesel in die Stuttgarter Innenstadt fahren. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/diese...-a-1195637.html
So ist es mir auch ergangen. In der Überzeugung ein Diesel-Auto gekauft zu haben, welches ein gutes Drehmoment hatte, mit dem man also flott überholen kann, und dennoch was Schadstoff-Ausstoß anbetrifft besser als ein Beziner ist, bin ich doch auch reingelegt worden. Für mich hat der Verkehrminister seine Arbeit schlampig gemacht, denn man kann dem Hersteller nicht auch noch die Prüfung seiner Arbeit übertragen. Intern macht das keine Firma. Das muss der Minister anordnen, aber der lebt ja von der Industrie. Denen ja nicht weh tun und sorgen, dass deren Gewinn optimiert wird. Jetzt sitze ich da, mit einem sehr guten Auto, welches als Stinker keinen Pfifferling mehr wert ist. Dabei ist ja nicht alles schlecht, was da hinten raus kommt. Warum sträubt man sich gegen das Nachrüsten? Wenn man sie ins Ausland verkauft, nicht verschrottet, warum auch, die schauen nicht so genau hin, dann brauche ich ja eine neue Karre, was ich nicht will.Technisch hält das Auto leicht so lange ich noch fahren kann und darf. Aber das scheint kein Schwein zu interessieren. NB. Wass die Batterien mal für Umweltsorgen machen, weiß das jemand??? Oder sagt es???
@Blokker habe nach Mercedes 24 Jahre Saab gefahren, alles Benziner, da Saab Pleite ging haben wir Ende 2015 auf unseren 1. Diesel einen Volvo V70 gewechselt; klasse Auto - erfüllt Euro 6 Norm; hoffen dieses Auto noch lange zu fahren!
Ich weiß nicht ob das alles nur Panikmache ist oder was man wirklich damit bezwecken möchte , mir ist es noch nicht ganz klar wie und wehn man da bestrfen möchte ....Die meisten Spediteure die auch in die Städte müssen um Ihre Kunden zu bedienen , haben in Ihrem Fuhrpark Diesel , Taxi , RTW ,Polizei , Behördenfahrzeuge , usw. bei einem Fahrverbot ? Was kommt dann ? Notarzt und Krankenwagen etwa mit Pferde Droschke ? oder darf man kein Notfall mehr sein ? Deswegen AOK bitte bleiben Sie gesund ...aber mal im Ernst ,das alles wer soll das finanzieren ? Und wenn es wirklich kommt , wer fährt dann noch in den Städten ? Da kann ich ja froh sein auf dem Land zu leben und nicht in der Großstadt , denn im ländlichen Bereich wird es kein Fahrverbot geben , hier gibt es ja auch mehr Trecker als Autos und natürlich fahren die auch auf Diesel .....Ach ja in den Städten , da dann absoluter Baustop denn die meisten Baugeräte haben Dieselantrieb ...Mein nächstes Auto ist übrigens ein Diesel , kann man nun sehr günstig bekommen , Dank der Regierung , die viele Diesel Besitzer verunsichern !!
@Rolf Weiß es nicht hundertprozentig , aber VW gehört ein großer Anteil dem Land Niedersachsen oder so ähnlich , das würde auch heißen das der Diesel Skandal in den USA der Bundesrepublik Geld gekostet hat und so denke ich wird es auch mit den anderen Deutschen Herstellern sein die sich Ihre Unkosten über Deutsche Finanzamt wiederholen und um dieses Loch wieder auszugleichen werden der Deutsche Bürger zur Kasse gebeten . Denn wir sind immer in solchen Fällen die gebeutelten um die Fehler der großen auszugleichen .Leider ist es so jeder ist sich hier am nächsten ,wenn man gemeinsam dagegen angehen würde könnte man vieleicht was erreichen ,aber viele reden lieber drüber nur machen tut keiner was
Ich bin natürlich damit einverstanden, wenn etwas getan wird, das unsere Luft verbessert. Gleichzeitig denke ich aber auch an alle, die dadurch Probleme mit ihrem Auto bekommen werden. Bei uns in der Schweiz ist es zum Glück nicht soweit, denn wir haben uns erst im vergangenen Jahr einen Volvo Diesel gekauft. Den momentan zu verkaufen dürfte unmöglich und wenn nur mit großen Verlusten möglich sein
Ich bin Realist und Optimist zugleich. Sicher wird sich in Zukunft bezüglich der dieselbetrieben Fahrzeuge einiges ändern und alternative Antriebe in den Vordergrund rücken. Aber für die vielen Millionen an derzeit auf den Straßen befindlichen Fahrzeuge wird es nicht so schlimm kommen. Ganz alte Autos werden vorzeitig abgewrackt (mit Prämien) bzw. mit neuen (teuren) Katalisatoren versehen. Wer jetzt einen relativ neuen Diesel-PKW besitzt, der muss ihn halt bis zum Lebensende des Autos (nach 200.000 km bzw. 15 Jahren) fahren oder sich mit einem sehr niedrigen Wiederverkaufswert zufrieden geben. An ein totales Fahrverbot glaube ich aber in den nächsten 10 Jahren nicht.
LKW, landwirtschaftliche und Baumaschinen, welche mit Diesel betrieben werden, wurden nie auf "Höchstleistung" getrimmt, aber auch da treten neue Vorschriften (EU-Norm V bzw. VI für Dieselpartikelfilter, also eine Annäherung an US-Vorgaben) in Kraft.
Aus den Benzin- und Dieselmotoren werden ausgestossen:
HC (Kohlenwasserstoffe) – krebserregend bei ungenügender Verbrennung CO (Kohlenstoffmonoxyd) – geruchlos, aber sehr giftig – entsteht bei unvollständiger Verbrennung durch Sauerstoffmangel NOx (Stickoxyde) – sehr gute (und teure) Katalysatoren „schaffen die Reinigung“ PM (Particulate Matter) = Feinstaub, Ruß – krebsförndernd - mit entsprechenden Filtern beizukommen CO2 (Kohlendioxyd) – verantwortlich für Treibhauseffekt/Klimaerwärmung Alle diese für Mensch und Umwelt schädlichen Abgase lassen sich mit heutigen Mitteln verhindern, aber dies kostet (viel) Geld und reduziert ggfs. stark die Motorenleistung.
In Deutschland sind derzeit 5,9 Millionen (in A: ca. 0,9 Mill) Dieselfahrzeuge der Schadstoffklasse 5 unterwegs, wo eine Nachrüstung ab € 3.000 möglich wäre. Die 0,9 Mill. (A: 0,3) der Kasse 6 kommen relativ günstig davon.