Heute mal ein etwas ernsteres Thema... Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen moderne Techniken. Aber manchmal frage ich mich, ob das alles nicht ein bisschen zu weit geht. Jede Generation hat Bezug zu dem Thema, jeder verlässt sich drauf und nutzt es täglich. Wenn ich durch die Altstadt schlender sehe ich viele junge Leute, die konstant auf ihr Telefon starren. Facebook und Co sind meiner Meinung nach mehr Plage als Segen. Wie seht ihr das? Was ist normal und ab wann darf man sich Sorgen machen?
... Gott sei Dank - haben WIR in der Family dieses Problem mit Suchtpotenzial nicht !! bin aber trotzdem über mein Handy dankbar - ich hab es immer mit dabei ( Protekt ) , wenn ich mit ( PEPE - E - ROLLY ) in der Natur draussen unterwegs bin - zum erreich - bar sein für die FAMILY - oder wenn bei mir in der Wildnis was " komisches " passiert ist - zum informieren eben auch nach Hause !! only dafür hab ich das Handy !! bye ich. achja : so genannte Sorgen muß man sich echt machen , wenn man vor lauter drauf - klotzen auf dieses Teil - bescheuert genug ist u. gegen einen Laternenpfahl läuft !! da würden bei mir echt alle aber auch wirklich alle Alarmglocken anfangen zu läuten ! w.j.
wir fahren gelegentlich mit unserem Enkel in einen indoorspielplatz, ich könnte immer ausrasten wenn ich die ganzen Mamas da hocken und sich "nicht" mit ihren Kindern beschäftigenund mit ihnen dort rutschen, klettern oder sonstwas. Noch nicht mal die lütten ,mit einem Auge,beobachten sondern nurauf ihren Telefonen rumwischen und dann genervt reagieren wenn einer der kurzen mit einem Anliegen stört, durst hat oder pippi muss. ich hab mein smartphone auch fast immer dabei , aber man glaubt es kaum, ich hab es dabei, falls mich jemand anrufen möchte oder ich in eine Notlage gerate. wenn ich was im internet erledigen möchte mach ich das am Laptop zuhause. seit ich LTE am smartphone habe benutze ich das Ding unterwegs als wlan hotspot für Laptop und /oder Tablet. auch fotos übertrage ich auf das Notebook oder andere Speichermedien und habeim telefon nur wenig gespeichert oder benutze das telefon als zwischenspeicher oder mobiles speichermedium um Musik und fotos im urlaub dabei zu haben . ist natürlich ein komisches Gefühl mitlerweile wenn ich bemerke das ich das Ding ,wie so oft,mal wieder vergessen habe , denn ich bin Handypionierfast der ersten stunde, bzw aseit isie für mich bezahlbar waren . mein erstes hatte 500DM gekostet und eigentlich hatte ich das Geld nicht über zumal ich damals monatlich 100DM elefonkosten ca. hatte ,an denen sich aber mein chef beteilgt hatte . manche leute hatten einen ausgelacht wenn man in der öffentlichkeit das handy gezückt hat oder wurde als Spinner oder wichtigtuer beschimpft wenn man irgendwo saß und das Ding hat gebimmelt.ich hab auch zeiten gehabt ,da habe ich das Ding bewusst aus gelassen um mal Ruhe vor der Arbeit zu haben weil ich einen chef hatte der auch Nachts angerufen hatte wenn ihm was durch den kopf ging. das ich meinen kindern recht früh an diese Technik rangeführt habe (da warn die dinger (incl prepaid Karte )schon für teilweise 20DM oder weniger zu haben , hatte ich manchmal bereut , aber ein zurück gabs nicht mehr . zur ersten Flatrate bin ich tatsächlich gekommen weil meine Frau jedwedes zeitgefühl beim telefonieren verliertund zu zeiten als es noch keine EU festnetzflat gab tatsächlich mal 10std am tag mit ihrer mutter telefoniert hatte . als wir gebaut haben , waren 5Prepaidkarten pro tag gar nix . was für ne wohltat heute wo ich für alles ne rundum flat habe und das es whatsapp gibt. obwohl ich das tatsächlich eigentlich kaum brauche (von internet zu hause mal abgesehen, da würde ich auch fast sagen das ich süchtig bin .. wieso eigentlich fast?
auf jedem Schiff welches Dampft und segelt ist einer der die Putzfrau vögelt
Die Frage von @Laber beantwortet sich eigentlich schon in der Betreffzeile. Sucht (Abhängigkeit) wird alles dann, wenn man nicht die eigenen Grenzen erkennt. Die Mobiltelefone haben viele Vorteile, können u.U. auch Leben retten. Aber dieses Ding sollte im Leben nur den Platz einnehmen, der unbedingt erforderlich ist. Untersuchungen haben ergeben, dass mit sinkender Intelligenz des Benützers die Betriebsstunden pro Tag steigen. Da wir alle nur einen 24-Stundentag haben, ist die Einteilung der Freizeit besonders wichtig. Anderenfalls werden bisherige andere Tätigkeiten nicht mehr oder nur ungenügend erledigt.
Ich war kürzlich in einem etwas gehobenen Restaurant in London , da wurden alle Gäste beim Eingang aufgefordert, das eigene Smartphone in einem speziellen Regal mit Tischnummern (wie die früheren Schlüsseldepots bei den Hotels) zu hinterlegen. Der verantwortliche Aufpasser der Garderobe hat dann beim Klingeln diskret den Besitzer am Tisch informiert, dass ein Anruf erfolgte und dieser ist ggfs. zum Beantworten hinausgegangen. Sicher ist dies auch eine Frage der Kultur, denn in solchen Lokalen setzen sich die Gäste auch nicht gleich zum reservierten Tisch. Da wird vorerst an der Bar geplaudert und nach Studium der Menükarte und Bestellung erst dann zu Tisch gebeten, wenn das Essen servierbereit ist. Ebenfalls wird die Entscheidung des Getränkes erst in Abstimmung mit dem jeweiligen servierten Essen getroffen.
Nicht vergessen: Die Mobilfunkprovider zeichnen von allen eingeschalteten Mobiltelefonen mit Uhrzeiten den jeweiligen Standort, die Nummern der ankommenden und abgehenden Gespräche sowie Gesprächsdauer für eine gesetzlich vorgeschriebene limitierte Zeit auf. Beim Internetzugang mittels Smartphone wird ähnlich wie vom PC/Laptop zuhause, das Surfverhalten (Webseitenchronik u.a.) gespeichert. Auf Gerichtsbeschluss (z.B. bei kriminellen Taten) werden diese Daten dann den ermittelten Behörden zur Verfügung gestellt. Über die Nachteile der Großzügigkeit der Mitglieder von Facebook, Instagram, Twitter usw. bei der Weitergabe von persönlichen Daten und möglichst großer Anzahl von "Freunden" wurde schon oft hingewiesen. Ebenso die nicht bekannte Datenweitergabe und Verwertung an andere Stellen durch die Betreiber des jeweiligen Sozialen Netzes. Meistens ist dies durch die Akzeptierung der Geschäftsbedingungen juristisch gedeckt und vielfach wird dabei auch Nicht-EU-Recht angewandt.
Es ist kaum zu glauben, aber eine befristete Auszeit - auch wenn es nur ein paar Stunden sind - ohne ständige Erreichbarkeit kann dem eigenen Leben wieder mehr Freiheit bringen. Denn mit Sprachbox und/oder Speicherung der Anrufernummern versäumt man ohnehin nichts. Bitte ausprobieren. Aber es kommt sicher die Zeit, wo man ständig am Smartphone wischende Leute bedauernswert findet und dies auch indirekt denen zum Ausdruck bringt.
Ich muss meinen Beitrag #4 von gestern etwas korrigieren:
Natürlich haben alle jene Personen, welche aus körperlichen Gebrechen (SA, MS, teilw. Lähmung u.a.) nicht mehr viele andere Tätigkeiten ausüben können, auf deren sog. To-do-Liste die Benützung von Smartphone, Laptop u.a. höhere Priorität. Für diese Personengruppe ist es sogar ein Segen, dass sie durch diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten mit der Außenwelt noch Kontakt und Anteil haben können.
Ich habe mein Smartphone gern, aber da ich noch weiß, wie es ist, wenn man kein Handy hat und nicht sofort alles googlen kann, was einem in den Sinn kommt, kann ich auch sehr gut ohne auskommen.
Ich hatte letztens ein seltsames Erlebnis, als ich reflektiert habe, dass ich mal eine "Handypause" machen musste. Das ständig erreichbar sein hat mich tiersich gestresst und sehr unkonzentriert gemacht. Ich bin dann allein spazieren gegangen im Wald und habe mal wieder alles besonders intensiv wahrgenommen und habe mich danach sehr erfrischt gefühlt. Zu denken hat es mir aber auch gegeben.
Vor allem, wenn ich Verwandte bedenken, die wirklich gar nicht mehr ohne Internet auskommen. Oder die ganzen Kids, die sich - statt sich draußen an der frischen Luft zu treffen - nur noch über facebook und chatten unterhalten.
Als ich im Bus letztens zwei Jugendliche beim Sprachnachrichten verschicken beobachtete, sagte einer zum anderen (sie warteten gerade auf die Antwort): "Es wäre geil, wenn man die Sprachi schon hören könnte, wenn der andere sie aufnimmt!!" und der andere darauf: "Voll geil, weil dann könnte man gleich antworten!"
Von Telefonieren noch nie was gehört. Unsereins kann nur seufzen. Ich meine, bestimmte Krankheitsbilder, insbesondere psychische, gab es früher einfach nicht. Jetzt gibt es zB Online-Spielsucht oder allgemeiner Internetsucht. WO die Menschen einfach versacken in einer alternativen Realität und nicht mehr rauskommen!
Die sozialen Probleme liegen auf der Hand: "Vielen fällt diese Form der indirekten Kommunikation leichter als die mit einem Schulfreund auf dem Pausenhof. Auch hier zeigt sich das Potenzial für Abhängigkeiten. Dass virtuelle Kontakte wichtiger als reale werden, ist keine Seltenheit. Es gilt, das konstruierte Internet-Ich zu schützen und durch immer neue Inhalte weiter aufzubauen und neue Follower zu generieren. Auch Themen wie Cybermobbing können auftreten." (Quelle: https://www.somnia-kliniken.de/service-n...rapie-ansaetze/ ) Es gilt also immer "Internet-Ich" gegen das "Reale Ich" und virtuell gegen analog.
Diesen Kampf kann niemand gewinnen, ohne dass es fatale Verluste bringt.
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst. - Lucius Annaeus Seneca
@Gerhard zu #5 ja das ist natürlich so, ich bin viel mit meinem elektrischen Rollstuhl unterwegs und manches mal vielleicht weiter weg als ich sollte . mein horror ist nicht das mir persönlich etwas passiert, also gesundheitlich gesehen , sondern das mein elektrischer Rollstuhl einen technischen defekt hat und da gibt es einem schon ein Gefühl von sicherheit das Handy dabei zu haben . auch wenn man es mit der Zeit sehr gut lernt mit der akkukapazität zurecht zu kommen, so habe ich es schon gehabt das die sonne im rollstuhldisplay blendet und ich nicht bemerkt hatte das der Akku wohl nicht vollständig geladen war . es gibt keinen reservestrom oder die möglichkeit strom nachzuschütten wie bei einem leeren Benzintank ... leer ist leer . nach etwas warten erholt sich der Akku noch ein klein wenig, aber das war keine wirkliche rettung sondern ein paar meter und ich stand wieder wie festgenagelt mitten im Weg. ohne Handy weis ich nicht was ich hätte machen sollen. ich war zwar noch im Ort , aber halt am anderen Ende so weit weg wie irgend möglich von unserer Wohnung . kein Gehstock dabei ,nix ohne händy wäre ich da wohl panisch geworden . aber trotzdem bin ich überzeugt davon das diese Dinger Gehirnzellen fressen wo eh schon wenig ist . das fängt ja schon mit dem kauf an . um so leerer der Kühlschrank um so teurer das Handy und um so leerer der Kopf lautet da wohl die Formel, oder so ähnlich . ich habe ein monatliches Datenvolumen von 2Gb und wüsste in der Regel gar nicht was ich damit anfangen soll. ich hab im letzten Urlaub zwar innerhalb zwei wochen 8Gb verbraucht, aber das hatte Gründe und nicht weil ich wie ein Idiot mit Knöpfen im ohr rumlaufe und Musik höre . wenn schon würde ich dafür den alten Walkman aus dem keller vorkramen. bzwgeht ja auch moderner über gespeicherte mp3 . Wofür brauche ich da youtube stundenlang und mobil. für mich ein Zeichen mangelnder intelligenz. (weil irgendwie lächerlich und nicht zuende gedacht)
auf jedem Schiff welches Dampft und segelt ist einer der die Putzfrau vögelt