Von einer zur anderen Sekunde ist auch mein Leben aus der Bahn geworfen worden. Es geht mir zwar körperlich besser als den meisten anderen, aber ich hab Mühe mich an mich zu gewöhnen .
LG .Fische Glück ist das einzige was sich verdoppelt wenn man es teilt. Albert Schweizer
auch wenn wenn mich eine andere Krankheit erwischt hat und es mir körperlich sicher ganz anders geht als Euch, so weiß ich doch ....... sich selbst so anzuerkennen, wie es jetzt ist ........ das ist Schwerstarbeit
ich hab immer wieder Rückschläge ...... kann es irgendwie nicht akzeptieren .... da sind die Gespräche hier sehr hilfreich ..... Danke
Ich habe im Moment wieder eine Phase wo ich es nicht akzeptieren kann. Hans hat mir das heute gesagt und es stimmt. Seit Monaten bin ich schwach und wenig belastbar. Im Hinterkopf sitzt die Angst es könnte wieder zu einem SA kommen. Ich kann es nicht mal begründen. Morgens wache ich mit einem Angstgefühl auf,es verflüchtigt sich dann nach einiger Zeit wieder. Ich hätte gern mein altes Leben ohne Angst zurück!!!!!!! Das macht mich zu einem richtigen Weichei.
Marion, das kann ich gut verstehen - zur Zeit stehen meine Angstgefühle auch wieder mehr im Vordergrund
Seitdem vor ein paar Wochen in unserem Freundeskreis ganz plötzlich ein junger Familienvater verstorben ist, bin ich wieder viel ängstlicher geworden
ich merke an mir selbst, wie ich Martin wieder verstärkt beobachte, ob alles in Ordnung ist. Ich fordere ihn dauernd auf, sich mehr auszuruhen, obwohl er mit tausend mal sagt, er fühlt sich gut - mein Verhalten macht mich selbst ganz kirre und ihn erst recht. Dann kommen die Ängste, was sein wird, wenn mit mir etwas passiert, wenn ich krank werden sollte - wer kümmert sich dann um uns, wie soll es dann weitergehen?
Mit diesen Gedanken wache ich morgens auf und gehe abends zu Bett
So dünnhäutig bin ich geworden - es ist manchmal wirklich zum Verzweifeln und ich ärgere mich über mich selbst
Ihr Lieben es stimmt irgendwie gehts weiter. Rolf sagt jeden morgen zu mir: Sonja ich will nicht mehr,lass mich gehen. dann steh ich da,versuche meine Tränen zu verbergen, und sage: Rolf es wird mir müssen Geduld haben. Ich bin so froh bei euch im Stübchen zu sein, alle "Freunde" haben sich mit schadenfeigen Ausreden zurück gezogen.Na ja sie waren es nicht wert. ich wünsche euch viel Kraft und Energie schön das es euch gibtzaubert wieder Mut Sonja