Mein Frau macht noch viele Sachen (z.B. Joghurt) selbst, so auch ein sehr leckeres Hausbrot. Wer Zeit und Lust hat, kann dies ausprobieren.
Susi’s würziges Hausbrot
1000 g frisch selbstgemahlenes Getreide (400 Weizen, 300 Roggen, 300 Dinkel), 1 TL Zucker, 1 Packung Trockenhefe, 2 EL Trocken-Sauerteig, 1 EL Salz, 2 EL Sonnenblumenkerne, 2 EL Kürbiskerne, 2 EL Weizenkleie, 2 EL Sesam, 1 EL Brotgewürz und 1 Liter Wasser in Schüssel zusammen verrühren. Anschließend mit Kunststofffolie und Küchentuch abdecken und bei 50 Grad Celsius in der Backröhre gehen lassen.
Nun in das Unterteil des Backrohres eine kleine Schüssel mit Wasser stellen und auf 200 Grad Celsius (Ober-Unterhitze) aufheizen. Der eben aufgegangene, relativ weiche Teig wird anschließend auf ein Backblech vollflächig aufgetragen und vorerst für 30 Minuten in das Rohr gegeben. Schließlich wird das Brot gewendet und ohne Blech direkt auf das Backgitter (Rost) für weitere 30 bis 35 Minuten wieder in die Backröhre gelegt.
Das fertige Brot nun am Rost kalt werden lassen und am besten erst ab dem nächsten Tag genießen. Durch die starke Flächenbildung (ganzes Backblech) hat das relativ dünne Brot sehr viel Kruste, was von allen meinen Familienmitgliedern und auch den Gästen sehr geschätzt wird. Kleingeschnittene Brotstücke eignen sich auch gut zum toasten.
Guten Appetit wünscht Gerhard (und natürlich auch die "Erfinderin" Susanne)
"Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Deshalb wollte ich der Allgemeinheit meinen ersten Backversuch nicht mitteilen.
Doch Gerhard schrieb: „das gezeigt Produkt sieht sehr gut aus“
Dann kann ich es euch ja auch zeigen, obwohl ich in meiner Hektik kein Backpapier aufs Backblech gelegt habe. Dadurch bekam ich es nicht vom Blech und habe es mit Backpapier abgedeckt und fertig gebacken. Aber auch danach bekam ich es nur in zwei Teile vom Blech. Beim nächsten Mal klappt es sicherlich besser und dass es ein nächstes Mal gibt weiß ich jetzt schon, es ist super im Geschmack. Den Tipp von Gerhard und seiner Frau, das Brot auch kurz bei 150 Grad aufbacken werde ich heute Abend mal testen. Mir hat es auch so heute Morgen auch wieder wunderbar geschmeckt und die schmalen Brotscheiben kann man bequem in Mundgerechte Stücke schneiden. Ein Vorteil von dem flach gebackenem Brot. Deshalb hier auch noch mal ein "Dankeschön" an Gerhard und seine Frau für das leckere Brotrezept.
Heute wird es sicherlich zu heiß zum Brotbacken sein.
Zutaten 120 g Dinkelmehl (Ich nehme Dinkelvollkornmehl) 120 g Haferflocken (Ich nehme die kernigen Haferflocken) 100 g Sonnenblumenkerne 50 g Sesam 50 g Leinsamen ½ TL Salz (Ich nehme einen gestrichenen Teelöffel voll) 2 EL Olivenöl 500 ml Wasser Zubereitung: Alle Zutaten in eine Schüssel geben, miteinander vermischen und auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche dünn ausstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C ca. 60 Minuten backen. Das Knäckebrot soll ruhig etwas braun sein. Wichtig: Nach 15 Minuten Backzeit bereits in Scheiben schneiden und dann weiterbacken, sonst ist es nicht mehr möglich! (Ich benutze dazu mein Pizzarädchen, klappt super. Gleichzeitig putze ich mit einem Tuch das Wasser von der Backofentür, was sich bis dahin gebildet hat.) Wer es etwas üppiger darf, kann noch gehackte Mandeln oder auch Kürbiskerne mit rein geben. Bitte darauf achten, dass das Knäckebrot trocken und knackig ist, gegebenenfalls noch etwas nachbacken. Ich backe mit Umluft, da kommt es prima hin und ich mag es gerne gut gebräunt. Ab und zu nehme ich für beide Bleche gut 30 Gramm Mandeln mit ins Rezept, ohne schmeckt aber genau so gut! Es sollte nach dem Auskühlen in eine verschlossene Gebäckdose oder ähnliches trocken aufgehoben werden.
Hallo Ihr Brotliebhaber, habe gestern wieder Brot gebacken,1kg Weizenmehl,450g dunkeles Mehl,1Hand voll Gerstenkoerner,ungefaehr gleiche Menge Leinsamen und Sonnenblumenkerne,fuer die 3 Beutel Trockenhefe 2tl Zucker,etwas von dem Mehl und warmes Wasser,kurz gehen lassen,dann in das Mehl mit den 4 tl Salz und etwas gemahlenen Sternanis geben und gut verkneten,ach reichlich Selter,Soda hinzufuegen,dann gehen lassen und spaeter auf 2vorbereitete Kastenformen aufteilen ,nochmal gehen lassen und bei 200 C backen,dann aus den Formen stuerzen und weitere 30min auf dem Kuchengitter bei 230 backen.Backpapier nach dem Stuerzen entfernen
Unterschied der Brotbackergebnisse zwischen konventioneller Handknetemethode und Backautomaten:
Kein Vergleich !
Die nun überall erhältlichen Brotbackautomaten sind nur für Leute, welche wenig Zeit haben und sich das Handkneten nicht antun wollen. Die beliebte Krustenbildung ist da nicht möglich, außerdem fehlen Luftbläschen und der meist gewünschte "Biss". Wenn man das Backprogramm nach den Kneten nicht kurz unterbricht, kann man erst nach Beendigung des Backvorganges etwas mühsam den im Brot "eingebackenen/eingepackten" Knethaken entfernen.
Natürlich haben diese modernen Geräte mit viel Elektronik verschieden Backprogramme, welche über das im Display sichtbare Menü ausgewählt werden. Bei manchen Geräten läßt sich sogar ein eigenes Programm (andere Temperaturen und Zeiten) eingeben und dann immer wieder abgerufen werden.
PS: auch das Rezept von @Wanderer (Posting #8) ist sehr interessant, wobei wir aber etwas weniger Trockenhefe verwenden.
Sehr interessant... ich muss zugeben, ich habe mich noch nie gefragt, ob ich einen Automaten brauche... Kam mir nie in den Sinn. Ich stelle es einfach in der Kastenform oder ohne in den Ofen. Ganz simpel...